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Oinochoe



Oinochoe


Inventar Nr.: T 818
Bezeichnung: Oinochoe
Künstler / Hersteller: unbekannt
Datierung: 350-300 v. Chr.
Objektgruppe: Gefäß
Geogr. Bezüge: Apulien / Gnathia
Material / Technik: Hellbrauner Ton; schwarzer Glanztonüberzug; Stuckierungen mit hellroter und orangebrauner Bemalung; weiße, orangegelbe und bräunlichrote Deckfarbe
Maße: 40 cm (Höhe)
Größter Durchmesser 24 cm (Durchmesser)
Fußdurchmesser 11,8 cm (Durchmesser)


Katalogtext:
Die bauchige Kanne hat einen abgesetzten flachen Fußring, einen konkav eingezogenen Hals mit Kleeblattmündüng und einen Bandhenkel. Der Henkelansatz am Mündungsrand geht in einen freiplastischen Löwenkopf über; am Henkelansatz auf der Gefäßschulter ist eine Athenabüste appliziert, die den Kopf schräg nach oben gerichtet hat und einen Helm mit dreiteiligem Helmbusch trägt. Die Gefäßoberfläche ist mit schwarzem Glanzton überzogen, der Körper vertikal geriefelt bis auf einen glatten Streifen unter der Athenabüste; ihn schmückt eine rechtsläufige Palmettenreihe in Weiß und Gelborange zwischen braunroten Linien. Die Halsmitte ziert eine geritzte Ranke mit Zweigen, aus denen Efeublätter und Früchte in Form von Punktrosetten hervortreten; letztere sind in Deckweiß und Gelborange ausgeführt. Darunter hängen in gleicher Farbe Täniengirlanden mit schnurartigen Enden. Der Löwenkopf über der Mündung ist stuckiert und hellrot mit orangebraunen Details koloriert.

Form, Verzierung und Riefelung zeigen, wie bei ALg 19, daß die Kanne Metallgefäße imitiert.

(Yfantidis 1990)



Literatur:
  • Yfantidis, Konstantinos: Antike Gefäße. Staatliche Kunstsammlungen Kassel. Eine Auswahl. Melsungen 1990, Kat.Nr. 197, S. 271-272.


Letzte Aktualisierung: 11.08.2020


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