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Pokal Landgraf Friedrichs II. von Hessen-Kassel



Pokal Landgraf Friedrichs II. von Hessen-Kassel


Inventar Nr.: KP St.C.Gl.325
Bezeichnung: Pokal Landgraf Friedrichs II. von Hessen-Kassel
Künstler / Hersteller: Altmündener Hütte
Heinrich Wilhelm Iselhorst
Datierung: nach 1765
Objektgruppe: Gefäß
Geogr. Bezug: Hessen, Kassel
Material / Technik: farbloses Glas, geschliffen, teilvergoldet, radiert
Maße: Dm Fuß 12,7 cm (Durchmesser)
Dm Kuppa 11,2 cm (Durchmesser)
25,9 cm (Höhe)


Katalogtext:
Die Kuppa des deckellosen Pokals ziert das Monogramm "FL", umrahmt vom englischen Hosenbandorden mit der Devise " HONI SOIT QUI MAL Y PENSE" und einer aufwändigen Kartusche. Der Urheber dieses Dekors kann nicht mit letzter Sicherheit benannt werden, arbeiteten in der Regierungszeit Friedrichs II. doch zwei Künstler in der Altmündener Glashütte, die als Glasschneider und Maler, bzw. Vergolder tätig waren: Johann Nikolaus Fleischhauer und Heinrich Wilhelm Iselhorst, dem die Arbeit aufgrund seiner herausragenden Fähigkeiten von Dreier zugeschrieben wurde. Fleischhauer war in der Altmündener Hütte von 1752 bis 1764 tätig, sein Nachfolger Iselhorst ist bis 1787 in der Hütte nachweisbar ist. Die Datierung des Glases in die Zeit nach 1765 ergibt sich aus diesem Umstand.
Gerhard Almeling sprach sich 2006 aufgrund der besonderen Radiertechnik, die bei einem weiteren Fleischhauer zugeschriebenen Werk, einem Abendmahlskelch für die Schorborner Kirche (1769), vergleichbar zu finden ist, für eine Zuschreibung an diesen aus und datierte den Pokal in die Zeit zwischen 1760 und 1764.
Die große goldene Kartusche entstand, wie bei Zwischengoldgläsern, aus einer aufgelegten Vergoldung, in die mit einer Nadel das Muster radiert wurde.
(11.10.2018, Antje Scherner)


Literatur:
Katalog SchatzKunst Nr.169 (hier falsche Inv.Nr.im Text!!)


Letzte Aktualisierung: 12.10.2018


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