Zwei Tafeln des Passionsaltarretabels aus der Reichsabtei in Bad Hersfeld



Zwei Tafeln des Passionsaltarretabels aus der Reichsabtei in Bad Hersfeld


Inventar Nr.: KP 1875/1255 (GK 1075, GK 1076)
Bezeichnung: Zwei Tafeln des Passionsaltarretabels aus der Reichsabtei in Bad Hersfeld
Künstler / Hersteller: Nachfolger des Erfurter Regler-Meisters
Datierung: um 1480
Objektgruppe: Altar
Geogr. Bezug: Erfurt; Bad Hersfeld
Material / Technik: Nadelholz, Leinwand
Maße: rechter Flügel 181,3 x 150,5 x 19,5 cm (Maximalmaße) (Objektmaß)
linker Flügel 179,3 x 148,5 x 19,5 cm (Maximalmaße) (Objektmaß)
380 kg (Gewicht)
Rahmen Flügel Innenseite 12 cm (Breite)


Katalogtext:
Seit dem 11. Jh. versah man Altäre mit einem rückseitigen Aufbau, dem sog. Retabel. Es setzte sich aus einer Mitteltafel mit einem oder mehreren beweglichen Flügelpaaren zusammen.
Die Tafeln des Hersfelders Retabelaltars zeigen auf den Außenseiten stehende Heilige und auf den Innenseiten sechs Szenen der Passion Christi sowie Himmelfahrt und Pfingsten. Das ursprüngliche Retabel dürfte im geöffneten Zustand ehemals geschnitzte Figuren mit einer Darstellung der Kreuzigung im Zentrum präsentiert haben.
Die beiden Tafeln sollen aus dem 1803 durch Säkularisation in kurfürstlichen Besitz gelangten Stift Hersfeld stammen. Spätestens im Jahr 1814 sind sie in der katholischen Elisabethkirche in Kassel nachgewiesen.


Literatur:
  • Schneckenburger-Broschek, Anja: Die altdeutsche Malerei. Kassel, Staatliche Kunstsammlungen Kassel 1982, S. 162ff.
  • Schmidberger, Ekkehard; Richter, Thomas; Eissenhauer, Michael [Hrsg.]: SchatzKunst 800-1800. Kunsthandwerk und Plastik der Staatlichen Museen Kassel im Hessischen Landesmuseum. Wolfratshausen 2001, Kat.Nr. 23, S. 78-79.
  • Scholz, Sebastian; Fuchs, Rüdiger: Die Inschriften des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Wiesbaden 2015, Kat.Nr. 89, S. 88-90.


Letzte Aktualisierung: 09.01.2019


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