Zusammengesetztes Mikroskop



Zusammengesetztes Mikroskop


Inventar Nr.: APK F 213
Bezeichnung: Zusammengesetztes Mikroskop
Künstler / Hersteller: John Cuff (1708 - 1772), Zuschreibung
Datierung: um 1745
Objektgruppe: Mikroskop (Optisches Instrument)
Geogr. Bezug:
Material / Technik: Glas, Messing, Holz, Papier, mglw. Fischhaut. Schieber und Döschen aus Elfenbein, Messing und Glimmer
Maße: Tubus 65 mm (Durchmesser)
Tubus 115 mm (Länge)
Okulartubus 75 mm (Länge)
45 x 17 x 17 cm (Objektmaß)
Objektiv Nr. 5: 1,8 mm biconv. (Dicke)
Objektiv Nr. 5: 10,5 mm Farbe:weiß (Durchmesser)
Objektiv Nr. 4: 1,9 mm (Dicke)
Objektiv Nr. 4: 9,1 mm Farbe: weiß (Durchmesser)
Objektiv Nr. 3: 2,25 mm (Dicke)
Objektiv Nr. 3: 8,1 mm Farbe: blaugrünlich (Durchmesser)
Objektiv Nr. 2: 2,35 mm (Dicke)
Objektiv Nr. 2: 6,5 mm Farbe: blaugrünlich (Durchmesser)
Objektiv Nr. 1: 2,7 mm (Dicke)
Objektiv Nr. 1: 5 mm Farbe: weiß (Durchmesser)


Katalogtext:
Ein zusammengesetztes Mikroskop möglicherweise von John Cuff (1708-1772) aus London. Die Zuschreibung bezieht sich auf den Eintrag im Inventar von 1765, in dem Cuff als Hersteller genannt wird.

Es hat einen Auszug und sechs Objektivlinsen zum Wechseln.
Wie Randnotizen im Inventar von 1816 belegen, hat der "Hofmechanicus" Georg Breithaupt in der Mitte des 19. Jahrhunderts, möglicherweise im Auftrag der Hofverwaltung, die Optik überarbeitet. Darauf weißt der Eintrag hin, das Mikroskop sei "Im Gebrauch der Beamten". Er fertigte ein achromatisches Objektiv mit 80-facher Vergrößerung und ein dialytisches Linsensystem mit 300-facher Vergrößerung an. Die beiden Linsen des Okulars haben jedoch Einschlüsse von Luftblasen, was bei Linsen um 1850 ungewöhnlich wäre, jedoch nicht in der Mitte des 18. Jahrhunderts.

(B. Schirmeier, 2019 + F. Trier, 2026)



Letzte Aktualisierung: 01.09.2026



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