(ohne Abbildung)



Inventar Nr.: GS 20308, [fol. 48/Seite entnommen]
 
Werktitel: Seite mit Stich entnommen, aber im historischen Inhaltsverzeichnis enthalten
nach IFF: La Vierge, l'Enfant, Se Catherine, S. Georges et un moine bénédictin
übersetzt: Madonna mit Kind, der Heiligen Katharina, dem Heiligen Georg und einem Mönch
Hist. Inhaltsverzeichnis: 48 I S. Vierge avec l’Enfant Jesus debout entre ses bras, devant / elle S. Franҫois à genoux I P. Veronese I P. fc. [nachträgliche Zusätze von anderer Hand links mit Bleistift f.; rechts mit Feder in Blau: fehlt s.o.]
Beteiligte Personen:
Stecher:Pierre Brébiette (1598 - 1650)
Inventor:Paolo Veronese (1528 - 1588)
Datierung:
Entstehung der Platte:1617 - 1642 (geschätzt)
IconClass: 11P31521   Mönch(e), Klosterbrüder
11F611   Sacra Conversazione
11H(GEORGE)0   der Kriegerheilige und Erzmärtyrer Georg (Georgius); mögliche Attribute: Banner (rotes Kreuz auf weißem Feld), (rotes) Kreuz, Drachen, (weißes) Pferd, zerbrochene Lanze, Schild (mit Kreuz), Schwert - ein männlicher Heiliger, der in einer G
11HH(CATHERINE)0   Katharina von Alexandrien, jungfräuliche Märtyrerin; mögliche Attribute: Buch, Krone, Kaiser Maxentius, Palmwedel, Ring, Schwert, Rad - eine weibliche Heilige, die in einer Gruppe dargestellt ist
Anmerkungen:
Kommentar Vgl. den Abzug von derselben Platte, London, British Museum (Inv.-Nr. 1874,0808.1946). In dem Blatt wurde Pierre Brebiette aus der Inschrift getilgt.
Im Werkverzeichnis sind ebenfalls zwei Zustände beschrieben. Beim zweiten Zustand wurde der Name Brébiette aus der Platte entfernt Vgl. IFF II.112.16.
Da das Inhaltsverzeichnis in dem vorliegenden Band nur "P." bei Graveur angibt scheint es sich hier um das Blatt im gleichen Zustand handeln. Ein Blatt im I. Zustand befindet sich in London, British Museum (Inv.-Nr. 1862,0614.1487). Darin ist Brebiette als Stecher angegeben. Dass sich das Blatt an dieser Stelle im Band befunden haben muss legt auch der Abrieb der schwarzen Farbe auf dem vorhergehenden Blatt nahe. Der Faltenwurf der Mönchsrobe und des Gewands der Maria lassen sich sehr gut erkennen.

Literatur:
  • Weigert, Roger-Armand: Inventaire du fonds français, graveurs du XVIIe siècle. Bd. 2: Boulanger - Chauveau. Paris 1951, Kat.Nr. 16, S. 112.


Letzte Aktualisierung: 14.01.2020


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