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Schnabelkanne



Schnabelkanne


Inventar Nr.: T 805
Bezeichnung: Schnabelkanne
Künstler / Hersteller: unbekannt
Datierung: 2500-2000 v. Chr., frühe Bronzezeit
Objektgruppe: Gefäß
Geogr. Bezüge: Kleinasien / Anatolien
Material / Technik: Schwarzgrauer, grober Ton; ursprünglich schwarz poliert
Maße: 11,8 cm (Höhe)
Größter Durchmesser 6,9 cm (Durchmesser)


Katalogtext:
Das handgeformte Kännchen hat einen kugelförmigen, gedrungenen Körper mit abgeflachtem Boden, einen langen Hals mit schräg hochgezogenem schnabelförmigen Ausguß und einen vertikalen Bandhenkel von der Schulter zum Mündungsrand. Der Gefäßkörper ist durch zwei flüchtig ausgeführte Ritzlinien mit einem Zickzackmuster dekoriert. Um den Halsansatz sind zwei umlaufende Ritzlinien gezogen. Der Ritzdekor war ursprünglich mit weißer Farbe gefüllt. Die Form der Schnabelkanne ist wahrscheinlich in Anatolien entstanden und fand auch im ägäischen Raum während der Bronzezeit weite Verbreitung.

(Yfantidis 1990)



Literatur:
  • Yfantidis, Konstantinos: Antike Gefäße. Staatliche Kunstsammlungen Kassel. Eine Auswahl. Melsungen 1990, Kat.Nr. 8, S. 78.


Letzte Aktualisierung: 08.04.2019


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