Jovilabium
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| Inventar Nr.:
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APK A 43 |
| Bezeichnung:
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Jovilabium |
| Künstler / Hersteller:
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Johann Adolph Hergett (1690 - 1758)
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| Datierung:
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1701 |
| Objektgruppe:
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Orrery (Astronomisches Instrument) |
| Geogr. Bezug:
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Kassel |
| Material / Technik:
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Messing, Fäden, Glasperlen |
| Maße:
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58 cm (Durchmesser)
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Katalogtext:
Das Messingmodell veranschaulicht den Planeten Jupiter mit seinen vier von Galileo Galilei 1609 entdeckten hellsten Monden.
Der Planet befinden sich im Zentrum der Scheiben. Die Tierkreissternbilder bilden die Peripherie. Die Perlen in der Mitte der Schnüre stellen die Monde dar.
Lothar Zumfeld, Astronomieprofessor am Collegium Carolinum, brachte mit Hilfe dieser Modelle seinen Schülern die Anordnung und Bewegung der Himmelskörper im Sonnensystem näher.
Nicht erhalten haben sich ein Lunälabium (Darstellung des Systems Erde – Mond) und ein Planetolabium (Darstellung des Systems Sonne – Planeten).
(K. Gaulke, 2018)
Literatur:
- Coester, A. u. Gerland, E.: Beschreibung der Sammlung astronomischer, geodätischer und physikalischer Apparate im Königlichen Museum zu Cassel. Kassel 1878, Kat.Nr. 52.
- Bungarten, Gisela [Hrsg.]: Groß gedacht! Groß gemacht? Landgraf Carl in Hessen und Europa. Ausstellungskatalog. Kassel, Museumslandschaft Hessen Kassel. Petersberg 2018, S. 555-556, Abbildung S. 556, Kat.Nr. X.182.
Letzte Aktualisierung: 17.12.2025