|<<   <<<<   157 / 960   >>>>   >>|

Figur: Muse des Gesanges



Figur: Muse des Gesanges


Inventar Nr.: SM 4.1.1045
Bezeichnung: Figur: Muse des Gesanges
Künstler / Hersteller: Königliche Porzellanmanufaktur Meissen (*1710)
Datierung: um 1750
Objektgruppe: Kleinkunst u. Handwerk / Keramik
Geogr. Bezug:
Material / Technik: Porzellan mit polychromer Aufglasurmalerei. Goldmalerei.
Schwach erkennbare unterglasurblaue Schwertermarke unter dem Sockel.
Maße: 25,3 x 14,5 x 13 (Objektmaß)


Katalogtext:
Unregelmäßig geformter Natursockel mit einem kleinen und einem großen Baum (Oliven- oder Lorbeerblattbaum ?), auf dem Boden des Sockels zahlreiche plastische Blüten und Blätter. Zwischen den beiden Bäumen ein mit ''Polymina'' bezeichneter Fels, auf dem die Muse des Gesanges sitzt und singt. Die Muse 'Polyhymnia', Muse des ernsten, instrumental begleiteten Gesanges, ist leicht bekleidet mit einem großen Umhang in Gelb und 'indianischer Blumenmalerei'. Der Futterstoff des Umhanges ist violettfarben, der Saumrand vergoldet. In ihrem hochgesteckten schwarzen Haar stecken zwei violettfarbene plastische Blüten. In der Linken hält sie ein vierzeiliges Notenblatt mit der Überschrift ''Sig. Faustina.''. Zwischen den Zeilen lautet der Text ''Resta nell al maim presso per sempreil/ tuo valore per sempreil tuo valore ed/ il penserva lui si volgera a-alusi/ volgera ...''. Neben ihr stehender Putto, der sich auf ihren rechten Oberschenkel stützt und ihrem Gesang folgt. Auf dem Sockel zwischen den beiden Figuren liegt ein braun geflecktes Buch mit Goldschnitt. Unter dem Sockel altes Klebeetikett ''Schloß Wilhelmsthal Z. 92 Nr. 40''. Lt. Altkarte ''Schloß Wilhelmsthal Raum 99 Nr. 11'' getilgt.
Bemerkung: Die Figurengruppe ''Muse des Gesanges'' ist mit dem Tafelleuchter, Inv.Nr. 4.5.20, fest verbunden. Die Muse des Gesanges ''Polyhymnia'' gehört zu dem aus neun Musen bestehenden Chor, der unter der Führung Apollons bei Homer und Hesiod beschrieben wird. Gegenstück der Figurengruppe ist die auf einer Lyra spielende Porzellanfigur des ''Apollon mit dem Pythondrachen'', der zusammen mit dem Pythondrachen von Delphi dargestellt ist, Inv.Nr. 4.1.1046.
Inv. B.Linnemann, 29.01.1998.



Siehe auch:


  1. SM 4.1.1046: Figur: Apollon mit dem Pythondrachen


Letzte Aktualisierung: 13.02.2019


Wissenschaftliche Kommentare:

Hier können Sie uns Anmerkungen und Kommentare zu unseren Objekten hinterlassen, die nach Sichtung durch unsere Mitarbeiter allen Lesern angezeigt werden. Bitte beachten Sie, dass die Kommentare nach Freischaltung vollständig öffentlich einsehbar sind und auch von Suchmaschinen durchsucht und verarbeitet werden können - geben Sie daher bitte keine persönlichen Daten an. Möchten Sie uns direkt kontaktieren, wenden Sie sich bitte per E-Mail an info@museum-kassel.de

Bisher wurden keine Kommentare geschrieben.

Einen neuen Kommentar hinzufügen.




© Museumslandschaft Hessen Kassel 2020
Datenschutzhinweis | Impressum