Pilgerzeichen von Gottsbüren: Kruzifixus mit Maria und Johannes



Pilgerzeichen von Gottsbüren: Kruzifixus mit Maria und Johannes


Inventar Nr.: KP B VI/III.202 (NT 369a)
Bezeichnung: Pilgerzeichen von Gottsbüren: Kruzifixus mit Maria und Johannes
Künstler / Hersteller: unbekannt
Datierung: 2. Drittel 14. Jh. (nach 1331)
Objektgruppe: Medaille / Plakette
Geogr. Bezug: Gottsbüren, Kreis Hofgeismar
Material / Technik: Blei-Zinn-Legierung, gegossen (Gitterguss)
Maße: 3,7 cm (Durchmesser)
0,2 cm (Höhe)


Katalogtext:
Im Mittelalter spielte das Reisen zu Orten, die sich durch Reliquien, Gnadenbilder oder Wundererscheinungen auszeichneten, eine wichtige Rolle im religiösen Leben. Am Wallfahrtsort erwarb man häufig Pilgerzeichen, die sowohl als Andenken, Schutzmittel gegen Krankheit und Unglück, Grabbeigaben, Votivgeschenke oder in der Volksmedizin als auch zur Bestätigung des Besuchs dienten.
In Gottsbüren im Reinhardswald, Nordhessen, bildete sich 1331 eine Wallfahrt von europäischer Bedeutung heraus, als man eine Hostie mit Blutstropfen fand. Dieses Wunder sorgte einige Jahre für regen Pilgerzulauf. Mit Bezug zur Hostie zeigt das Pilgerzeichen den gekreuzigten Christus zwischen Maria und Johannes. In der Sammlung findet sich ein weiteres Gottsbürener Pilgerzeichen mit Maria und Johannes (KP 1972/44 (NT 369b).




Letzte Aktualisierung: 20.09.2017


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