Andreae, Karl Christian


1823 - 1904

Name: Andreae, Karl Christian
Nationalität: D
Lebensdaten: 1823 - 1904
Geburtsort: Köln-Mühlheim (Rhein), Deutschland, 3.2.1823
Todesort: Helenaberg bei Sinzing/Ahr, Deutschland, 23.5.1904
Beruf: Maler/in


Andreae war 1839-1844 Schüler von Karl Sohn und Wilhelm v. Schadow an der Düsseldorfer Akademie. 1845-1848 lebte er in Rom, wo er sich mit Edward v. Steinle, Friedrich Overbeck und Peter Cornelius befreundete, der ihn maßgeblich beeinflusste. Andreae folgte Cornelius auch nach Berlin in der vergeblichen Hoffnung auf Zusammenarbeit. Schließlich ging er nochmals für einige Jahre nach Italien. 1857-1881 arbeitete er in Dresden und gründete dort 1859 den Verein für christliche Kunst. 1881 übernahm er den Fanilienbesitz Helenaberg bei Sinzig a.d. Ahr, wo er sich bis zu seinem Tode mit religiöser Monumentalmalerei beschäftigte. Andreae malte nur wenige Porträts. Sein Schwerpunkt lag auf der religiösen Historie im Stil der Spätnazarener. Er zeichnete und radierte, schuf Illustrationsvorlagen, Altarbilder und mehr als 300 Kartons für Glasgemälde, außerdem Fresken für Kirchen und Kapellen in Sachsen und im Rheinland sowie für den restaurierten Dom von Pécs in Ungarn.

Thieme Becker 1 (1907), S. 467-468; Bruckmann 1997-1998 1, S. 61-63; Ausst.-Kat. Carl Christian Andreae (1823-1904). Ein Maler der Düsseldorfer Akademie. Heimatmuseum der Stadt Sinzig, Sinzig 2002; Ausst.-Kat. Carl Christian Andreae 1823-1904. Schloß Sinzig, Sinzig 2004, Abb. S. 63.


Letzte Aktualisierung: 30.10.2020


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