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Schrank der Elisabetha Heimeroth, eintürig



Schrank der Elisabetha Heimeroth, eintürig


Inventar Nr.: 6 G 22
Bezeichnung: Schrank der Elisabetha Heimeroth, eintürig
Künstler / Hersteller: unbekannt
Datierung: 1869
Objektgruppe: G Schränke, Buffets (06 Möbel)
Geogr. Bezug: Unterweisenborn (Europa->Deutschland->Hessen->Hersfeld-Rotenburg [Landkreis]->Schenklengsfeld [Gemeinde])
Material / Technik: Holz: Nadelholz, gefasst; Metall: Eisen
Maße: 185 x 162 x 71 cm (Objektmaß)


Katalogtext:
Eintüriger Schrank mit innen verriegeltem, vorkragendem Sockel- und Kranzgesims; auf der Tür oben weißgrundiges Feld mit schwarzer Inschrift: "Elisabetha Heimeroth 1869."; Schrank gefasst und großflächig marmoriert, Farben: Dunkelblau, Weiß, Gelb, Rot und Gün; Dekor: Streifen, Strahlen (an den vier Ecken der Tür) und Blumendekor (mittleres Feld, aus Topf aufsteigende Blütenranke); eiserne Scharniere, spitz zulaufende Türbeschläge und Schlüssellochbeschlag aus Eisen.
Schrank gegliedert in Korpus und zwei Gesimskästen, die innen an den Seitenwänden mit Holzriegeln miteinander verbunden sind. Die Rahmenbretter des Korpus sind zweiteilig, zur Mitte hin befindet sich ein gekehltes und bogenförmig profiliertes Brett, daran grenzt stumpf ein schmales äußeres Brett, letzteres ist mit dem Längsbrett der Seitenwand holzvernagelt; Die Seitenwände bestehen aus vier Brettern, in deren Fugen (?) das an den Rändern abgeflachte Füllungsbrett sitzt; die Rückwand beginnt außen mit holzvernagelten Brettern (die andere Längsseite mit Nut), darin angespundete Bretter, die weiteren Bretter sitzen stumpf aufeinander. In der Mitte befinden sich zwei geschobene und holzvernagelte senkrechte Leisten (am Schrankinneren und -äußeren); am Kranz (unten) und Sockel (oben) Falze für die Bretter der Rückwand, davor im Schrank innen je eine waagrechte schienenbildende Leiste.
Rahmenbretter der Tür mit Falz; facettiertes Füllungsbrett (an den Rändern abgeflacht), darauf aufgedoppelt (holzvernagelt) breite profilierte Randleisten und ein längliches, in der Mitte gewölbten Profilbrett (aus drei Teilen zusammengesetzt: oben und unten Dreiecke und ein entsprechend geformtes größeres, senkrecht stehendes Teil).
Schippenbänder und Stützkolben bestehen aus Eisen.
(Lothar Voigt, 1991; Überarbeitung: Bettina von Andrian, 2018)


Literatur:
  • Voigt, Lothar: Ländliche Schränke aus Osthessen und Westthüringen. Mit Anhang: "Zur Lage des ländlichen Schreinerhandwerks in Kurhessen im 18. und 19. Jahrhundert". Kassel 1992, Kat.Nr. 7, S. 13, 27, 51.


Letzte Aktualisierung: 13.12.2018


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