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Schwälmer Milchschrank, zweitürig, gegittert



Schwälmer Milchschrank, zweitürig, gegittert


Inventar Nr.: 6 G 2
Bezeichnung: Schwälmer Milchschrank, zweitürig, gegittert
Künstler / Hersteller: unbekannt
Datierung: um 1800
Objektgruppe: G Schränke, Buffets (06 Möbel)
Geogr. Bezug: Schwalm [Region] (Europa->Deutschland->Hessen)
Material / Technik: Holz: Eiche, Rückwand mittig Nadelholz; Metall: Eisen
Maße: 156 x 121 x 47,5 cm (Tiefe ist mit den Füßen und aufspringender Rückwand (Objektmaß)


Katalogtext:
Holzsichtiger Schrank auf zwei Kufenfüßen; den oberen Abschluss bildet eine durchbrochene Zierleiste, das untere horizontale Brett der Frontseite ist unten konturiert ausgesägt; die beiden Türen weisen jeweils zwei rechteckige Gitterfelder und eiserne Beschlägen auf; die rechte Tür ist mit einer auf der Oberseite mit Rillen versehenen Schlagleiste und einem Griff zum Drehen des innen befindlichen Verschlussriegels ausgestattet; die linke Tür besitzt einen Haken, der in ein flexibles durchbrochenes Blech innen einrastet. Im Schrankinneren sind zwei durchgängige Fachböden angebracht; die Bemalung ist möglicherweise nicht original: die Zierleiste auf dem Gesims ist dunkelrot, die Profilleisten des Gesims dunkelgrün und dunkelrot. Die schmalen Bretter neben den Türen sind mit vertikalen Riefen profiliert.
Die Rahmenbretter sind wie die Bretter der Rückwand mit Holznägeln auf den Brettern der Seitenwände befestigt; die Bretter der Rückwand besitzen Nuten und sind untereinander gespundet; die Deckenbretter wurden in die Stirnseiten der Seitenwände verzinkt und zumindest an der Rückseite mit Holznägeln befestigt; der Boden ist ebenso konstruiert, unten überlappen die Rahmenbretter den Boden. Über den Türen sitzt ein horizontales, über die gesamte Schrankbreite reichendes Brett, die Rahmenbretter sind gespundet in die entsprechenden Nuten geführt.
Das Gesims oben besteht aus einer umlaufenden Profilleiste (gekehlt, getreppt, gewölbt), auf welche die in eine Nut gesetzte, durchbrochen gearbeitete Zierleiste (regelmäßige Reihe nebeneinanderliegender Kreise) gesetzt wurde.
Die beiden Türen bestehen jeweils aus zwei Längs- und drei Querbrettern, die miteinander verzapft sind; in die Rahmen ist in jeweils zwei übereinanderliegenden hochrechteckigen Feldern ein hölzernes Gitter eingefügt, bestehend aus horizontalen, im Profil dreieckigen Leisten, welche die vertikalen, rautenförmigen Leisten durchstoßen.
Die beiden Fachböden innen sind in die Seitenwände gespundet und mit Holznägeln an der Rückwand befestigt. Die Türangeln und Beschläge (Schippenband) bestehen aus Eisen.
Vgl. Vorratsschrank Inv.-Nr. 6 G 30.
(Lothar Voigt, 1991; Überarbeitung: Bettina von Andrian, 2018)



Letzte Aktualisierung: 17.12.2018


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