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Silbergefasster Elfenbeinhumpen mit Kinderbacchanal



Silbergefasster Elfenbeinhumpen mit Kinderbacchanal


Inventar Nr.: KP B II.60
Bezeichnung: Silbergefasster Elfenbeinhumpen mit Kinderbacchanal
Künstler / Hersteller: unbekannt, Goldschmied
Johann Georg Kern (1622 - 1698), fraglich
Johann Jakob Betzoldt (1621 - 1707), fraglich
Datierung: um 1660
Objektgruppe: Gefäß / Tafelgeschirr / Tafelgerät / Humpen
Geogr. Bezug: Schwäbisch Hall, Augsburg (?)
Material / Technik: Elfenbein, geschnitzt; Silber, gegossen, getrieben, punziert, ziseliert, vergoldet
Maße: 22,3 x 12 x 18 cm Tiefe mit Henkel (Objektmaß)
Provenienz:Inventar Extract Aus dem Haupt-Silber-Inventario bey Fürstlicher Lichtkammer, vom 17.9.1763 (No. 16)


Katalogtext:
Nach der mittelalterlichen Blüte künstlerischer Elfenbeinschnitzerei erlebte diese zu Beginn des 17. Jhs. eine Wiederbelebung und löste die zwischenzeitlich bevorzugten Kleinbronzen der Renaissance ab. Die zylindrische Form der in großen Mengen eingeführten Elefantenzähne eignete sich besonders für Deckelhumpen.
Der Humpen stammt, zusammen mit einem Gegenstück in Berlin, aus dem persönlichen Besitz des Landgrafen Friedrich II. von Hessen-Kassel.
(10/2016 Cornelia Weinberger)


Literatur:
  • Schütte, Rudolf-Alexander: Die Silberkammer der Landgrafen von Hessen-Kassel. Bestandskatalog der Goldschmiedearbeiten des 16. bis 18. Jahrhunderts in den Staatlichen Museen Kassel. Kassel / Wolfratshausen 2003, Kat.Nr. 65, S. 20, 26, 286-289.
  • König Lustik!? Jérôme Bonaparte und der Modellstaat Königreich Westphalen. München 2008, Kat.Nr. 89a, b, S. 243.
  • Bott, Gerhard: Graf Friedrich Casimir von Hanau (1623 - 1685). Der "König vom Schlaraffenland" und seine Kunstschätze. Hanau 2015, Kat.Nr. 16, S. 126.

Siehe auch:


  1. KP B II.61: Elfenbeinhumpen mit der Heimkehr des Herkules
  2. KP B II.62: Elfenbeinhumpen mit Putten als Allegorie der fünf Sinne
  3. KP B II.63: Silbergefaßter Elfenbeinhumpen mit Kampf der Kentauren und Lapithen und dem Raub der Hippodameia
  4. KP B II.64: Elfenbeinhumpen mit Putten als Allegorien der vier Jahreszeiten


Letzte Aktualisierung: 27.04.2018


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